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Fährtenseminar mit Horst Hinz

vom 8. bis 10. Mai 2009

Am Wochenende vom 8. bis 10. Mai fand beim BPSV Hof ein Fährtenseminar unter Leitung von Horst Hinz statt. Daran beteiligten sich 8 Hundeführer und insgesamt 13 Hunde. Der Ausbildungsstand der Hunde bzw. Hundeführer reichte vom absoluten Neuling bis zum FH 2-Hund.
Die Wahl auf Horst Hinz fiel nicht von ungefähr:

Vize-Bundessieger IPO FH 2008
Sieger dhv FH DM 2007
3. Platz VdH DM IPO FH 2007
Sieger dhv FH DM 2006

Horst Hinz hatte sich bereiterklärt, bereits am Freitagabend einen theoretischen Unterricht zu geben. Hier gefiel seine Vortragsweise mit Multimedia-Unterstützung und sein Angebot, jederzeit Fragen stellen zu können. Nach dem theoretischen Teil gabs dann ein gemeinsames Abendessen. Samstag und Sonntag standen voll für die praktische Fährtenarbeit zur Verfügung. Samstag Früh um 8 Uhr gings dann los mit der Praxis:  Die Neulinge legten ein Suchquadrat, die F 1 ... FH 2-Hunde verkürzte Fährten - so verschaffte sich Horst erste Kenntnisse über den Ausbildungsstand der Hunde bzw. Hundeführer bzw. deren Probleme.
Ein allgemeines Problem ist, dass man nach dem Legen der Fährte ihren exakten Verlauf nicht mehr kennt. Die Meinung "bei diesem Grasbüschel hab ich einen linken Winkel gelegt" weicht der Erkenntnis, dass es bei Suchen augenscheinlich viel mehr Grasbüschel gibt als beim Legen der Fährte. Und hier greift das Konzept von Horst Hinz: Es wird viel mit Pins (kleine Stäbe für die Markierung von Winkeln, Gegenständen) gearbeitet. Dabei werden die Pins nicht einfach am Winkel angebracht - die Hunde sind ja nich blöd - sondern eine gewisse, sich ändernde Schrittzahl vor und nach dem Winkel. Der Schnittpunkt der beiden Geraden ergibt exakt die Lage des Winkels. Ähnlich wird bei der Markierung von Gegenständen verfahren, so dass der Hundeführer bei Bedarf jederzeit richtig auf seinen Hund einwirken kann.


nach herkömmlicher Methode

Bei den ersten Fährten:

"In jeden Fussabdruck ein Leckerlie......."


Rückengeschädigt ? - kein Problem !

Sein weiteres Konzept ist, die Fährtenarbeit ohne Zwang auszuführen. Wenn der Hund auf der Fährte stehen bleibt: Abwarten. Nach einiger Zeit - dem Hundeführer kommt das zwar wie eine kleine Ewigkeit vor - wird der Hund in der Regel die Fährte wieder aufnehmen. Beim Seminar konnte das etliche Male bestätigt werden.
Horst Hinz verstand es, auf diesem Seminar allen Teilnehmern - vom blutigen Anfänger bis zum FH 2-Führer - enorm hilfreiche Tips zu geben.
Fährtenausbilder und Hundeführer werden versuchen, diese in der weiteren Ausbildung umzusetzen. Das Seminar von Horst Hinz wurde einstimmig gelobt und so war es keine Frage, dass es heisst:
Auf Wiedersehen 2010 zum Fortsetzungsseminar !


Die Teilnehmer am Fährtenseminar beim BPSV Hof 2009:
v.l.n.r. hinten: Hans Eckert, Seminarleiter Horst Hinz, seine Ehefrau Maria Hinz, Jürgen Sommer, Petra Kolbe, Kathrin Rabe
vorne: Birgit Brosche, Simone Feustel, Ronny Müller mit Söhnchen Lois, Ilona Schlößer

weitere Bilder gibt es hier:

Danke an Maria Hinz und Ronny Müller für die Überlassung von Bildmaterial !