Horst Hinz hatte sich bereiterklärt, bereits am Freitagabend einen theoretischen
Unterricht zu geben. Hier gefiel seine Vortragsweise mit
Multimedia-Unterstützung und sein Angebot, jederzeit Fragen stellen zu können.
Nach dem theoretischen Teil gabs dann ein gemeinsames Abendessen. Samstag und
Sonntag standen voll für die praktische Fährtenarbeit zur Verfügung. Samstag
Früh um 8 Uhr gings dann los mit der Praxis: Die Neulinge legten ein
Suchquadrat, die F 1 ... FH 2-Hunde verkürzte Fährten - so verschaffte sich
Horst erste Kenntnisse über den Ausbildungsstand der Hunde bzw. Hundeführer bzw.
deren Probleme.
Ein allgemeines Problem ist, dass man nach dem Legen der Fährte ihren exakten
Verlauf nicht mehr kennt. Die Meinung "bei diesem Grasbüschel hab ich einen
linken Winkel gelegt" weicht der Erkenntnis, dass es bei Suchen augenscheinlich
viel mehr Grasbüschel gibt als beim Legen der Fährte. Und hier greift das
Konzept von Horst Hinz: Es wird viel mit Pins (kleine Stäbe für die Markierung
von Winkeln, Gegenständen) gearbeitet. Dabei werden die Pins nicht einfach am
Winkel angebracht - die Hunde sind ja nich blöd - sondern eine gewisse, sich
ändernde Schrittzahl vor und nach dem Winkel. Der Schnittpunkt der beiden
Geraden ergibt exakt die Lage des Winkels. Ähnlich wird bei der Markierung von
Gegenständen verfahren, so dass der Hundeführer bei Bedarf jederzeit richtig auf
seinen Hund einwirken kann.
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nach herkömmlicher Methode
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Bei den ersten Fährten:
"In jeden Fussabdruck ein Leckerlie......." |

Rückengeschädigt ? - kein Problem !
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Sein weiteres Konzept ist, die Fährtenarbeit ohne Zwang auszuführen. Wenn der
Hund auf der Fährte stehen bleibt: Abwarten. Nach einiger Zeit - dem Hundeführer
kommt das zwar wie eine kleine Ewigkeit vor - wird der Hund in der Regel die
Fährte wieder aufnehmen. Beim Seminar konnte das etliche Male bestätigt werden.
Horst Hinz verstand es, auf diesem Seminar allen Teilnehmern - vom blutigen
Anfänger bis zum FH 2-Führer - enorm hilfreiche Tips zu geben.
Fährtenausbilder und Hundeführer werden versuchen, diese in der weiteren
Ausbildung umzusetzen. Das Seminar von Horst Hinz wurde einstimmig gelobt und so
war es keine Frage, dass es heisst:
Auf Wiedersehen 2010 zum Fortsetzungsseminar !

Die Teilnehmer am Fährtenseminar beim BPSV Hof 2009:
v.l.n.r. hinten: Hans Eckert, Seminarleiter Horst Hinz, seine Ehefrau Maria
Hinz, Jürgen Sommer, Petra Kolbe, Kathrin Rabe
vorne: Birgit Brosche, Simone Feustel, Ronny Müller mit Söhnchen Lois, Ilona
Schlößer
weitere Bilder gibt es hier:
Danke an Maria Hinz und Ronny Müller für die Überlassung von
Bildmaterial !