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Am Sonntag, den 17. Juli 2011 veranstaltete der Bayerische Polizei- und Schutzhundeverein Hof wieder sein bekanntes Waldfest. Bereits beim Aufbau gingen sorgenvolle Blicke Richtung Himmel, der sich grau in grau zeigte und sowohl Wetterbericht als auch das Barometer verhießen wenig gutes. Trotzdem: Ausser einigen unbedeutenden Regenspritzern wurde die Veranstaltung durch nichts getrübt, und die Temperaturen waren für Hof BPSV Hof - Waldfest 2011in Bayern angemessen.... Um 14:30 Uhr wurde das Waldfest vom Vorsitzenden des BPSV Hof, Matthias Schultz eröffnet. Er gab den Verlauf der Veranstaltung bekannt, und dann ging es auch schon los mit dem Einmarsch der Hundeführer mit ihren Hunden. Nach einer Vorstellung der Übungsleiter der einzelnen Sparten zeigte die Welpengruppe unter Lisa Seuß und Ramona Grunert, was sie in der Welpenstunde gelernt haben. Vorgeführt wurden die Überquerung einer rutschigen Matte, die Durchquerung eines Tunnels und Abruf von Herrchen/Frauchen.Im Anschluss darn ging es weiter mit den Junghunden unter Leitung von Bernd Potzel. Eindrucksvoll wurde demonstriert, dass eine Begegnung von Hunden von diesen als Selbstverständlichkeit angesehen wird, gegenseitiges Bekläffen gab es nicht und so soll es halt sein. Auch ein Gang mit diesen Hunden durch eine Gruppe von ihnen fremden Menschen verlief ohne jede Probleme. Nach einer kurzen Pause zeigte ein Teil unserer Jugendgruppe unter der Leitung von Silke Riedel eine Dog-Dancing-Vorstellung, die mit viel Beifall belohnt wurde (Videoclip). Die Turnierhundesportgruppe unter Leitung von Peter Sandner zeigte Übungen, wie sich auch in der praktischen Ausbildung angewendet werden, außerdem eine prüfungsmäßige Unterordnung von Tina Neumann mit ihrem Wonderful Boy. Anschließend gabs noch einen in Zuschauernähe aufgebauten Mini-Hindernislauf. Nach einer Pause ging es weiter mit den Schutzhunden und denen, die das werden wollen. Matthias Schultz legte dar, dass in der Ausbildung zum Schutzhund der Hund auf keinen Fall zu einem Beisser ausgebildet wird. Einziges Ziel des Schutzhundes ist, seine "Beute", und das ist der Schutzarm des Schutzdiensthelfers zu bekommen. Eröffnet wurde die Vorstellung mit einer Unterordnung - Bringen eines Bringholzes auf ebener Erde. Dazu wirft der Hundeführer - der Hund sitzt neben ihm - ein speziell geformetes Holzstück weg. Dann kommt das Kommando "Bring". Und dann - erst nach diesem Kommando - rennt der Hund zum Bringholz, nimmt es auf, bringt es zum Hundeführer und läßt es auf Kommando "Aus" los. Dann wurde gezeigt, wie man einen Hund im Alter von 6 Monaten schon zur Schutzdienstausbildung trainiert. Anschließend kam ein voll ausgebildeter Schutzhund zum Zug - Stellen und Verbellen, Verhinderung eines Angriffs und Verhinderung einer Flucht waren da die Aufgaben. Dann wunderten sich die Zuschauer, als eine Frau mit einem Kinderwagen auf den Hundeplatz fuhr. Plötzlich kam aus einem Versteck ein "Ganove", rannte zum Kinderwagen, schnappte sich eine Handtasche.... und dann sprang aus dem Kinderwagen ein Schäferhund raus und vereitelte die Flucht des Täters  (Videoclip).
Die Veranstaltung war wie immer perfekt organisiert und der Verein war mit der Besucherzahl außerordentlich zufrieden. Danke an alle, die wieder mitgeholfen haben, diese Veranstaltung durchzuführen, sei es das Organisationspersonal, das Küchen- und Thekenpersonal im und außerhalb des Vereinsheims, die Bedienungen, die Mitglieder, die Kuchen/Torte gebacken haben, die Ausbilder und ihre Teilnehmer, die durch ihre Vorführungen eindrucksvoll Werbung für den Verein gemacht haben.
Bilder gibt es hier