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Fährtengelände BPSV Hof
Unser "Standard"-Übungsgelände befindet sich östlich des
Hundeplatzes im Bereich Hof-Haidt - Industriegebiet - Gumpertsreuth - Leimitz.
Unterschiedliche Fährtenuntergründe wie Acker, Wiese, Brachland, Saat und
landwirtschaftlich genutzte Wege ermöglichen eine FH 1- Ausbildung, aufgrund der
Größe der Fläche sind auch problemlos FH 2-Fährten zu legen.
Ein weiteres Übungsgebiet - die Bullenwiese1
- befindet sich zwischen Jägersruh und Gattendorf. Dort
ist z.Zt. vorwiegend Wiese vorhanden. Hier können die Hunde zeigen, dass ihre
Suche vom Autoverkehr auf der vorbeiführenden Staatsstrasse nicht beeinflusst
wird und ihnen auch der Schießbetrieb auf dem Schießstand Jägersruh nichts ausmacht.
Als weitere Schwierigkeit kann eine Fährte mit Überquerung eines ca. 30 cm
schmalen Bachlaufs eingebaut werden.
Im Fährtengebiet bei den Windrädern zwischen Tauperlitz und Vierschau sind
ebenfalls Wechselgelände und landwirtschaftlich genutzte Wege vorhanden. Eine
weitere Beeinflussung bei der Fährtensuche sind die Geräusche und der
Schattenwurf von 3 Windrädern und im südlichen Bereich Ablenkung
durch vorbeifahrende Fahrzeuge auf der Verbindungsstrasse Vierschau -
Tauperlitz.
Fährtengelände auf einer größeren Karte anzeigen
Wie die Bullenwiese zu ihrem
Namen kam:
Im Sommer 2007 trafen sich Birgit, Ute, Petra und Hans auf einem Wiesengelände
zwischen Jägersruh und Gattendorf zur Fährtenausbildung. Nachdem die
Fährten gelegt waren, vertrieb man sich die Liegezeit mit fachsimpeln. Plötzlich
stockte das Gespräch und die Fährtenhundler rieben sich verwundert die Augen...
Aus dem angrenzenden Wald trabten 4 Bullenkälber raus, überquerten die Wiese mit
den gelegten Fährten um auf der anderen Seite wieder im Wald zu verschwinden.
Bevor sich der Schreck gelegt hatte, tauchten schon Polizeifahrzeuge und
der Besitzer der ausgerissenen Bullenkälber auf. Um zu verhindern, dass die
Tiere auf die Strasse laufen, bezog ein Polizeifahrzeug exakt auf einem
Fährtenabgang Position und Polizei und Bauer wollten die Tiere wieder über
unsere Fährtenwiese zurücktreiben. Dies erwies sich als gar nicht so einfach, da
die Tiere nicht daran dachten, den kürzesten Weg zu ihrem Stall zu nehmen, immer
wieder seitlich ausbrachen und über sämtliche gelegten Fährten trampelten.
Unsere erste Überlegung war, die Fährtengegenstände selbst wieder einzusammeln
und auf einem anderen Gelände neue Fährten zu legen. Dann der Entschluß: Unsere
Hunde sollen suchen! Und sie haben es getan, Bullen-, Polizisten- und
Fahrzeugspuren ignoriert als gäbe es auf dem Gelände keine Verleitungen.
Seitdem ist das Gebiet nicht mehr das "Fährtengelände zwischen Jägersruh und
Gattendorf", sondern schlicht die "Bullenwiese".
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